Viele meiner Arbeiten entstehen nicht im Atelier.
Sie beginnen beim Spaziergang durch die Weinberge, in einer Ausstellung, auf einer Zugfahrt oder während eines Gesprächs. Oft ist es nur eine Stimmung, ein Licht, eine Struktur oder ein Satz, der zunächst unbemerkt im Kopf bleibt. Im Atelier verdichten sich diese Eindrücke langsam zu etwas Neuem.
Gedanken, Notizen und Wörter
Es geht dabei weniger darum, einen Ort oder einen Moment möglichst genau abzubilden. Mich interessiert vielmehr, welche Atmosphäre bleibt und wie sich Erinnerungen in Material, Farbe und Struktur übersetzen lassen.
Auch das Schreiben begleitet diesen Prozess. Gedanken, Notizen und einzelne Wörter werden häufig Teil meiner Arbeit – manchmal sichtbar, manchmal nur als Ausgangspunkt. Deshalb ist das Atelier für mich kein Ort, an dem Ideen entstehen. Es ist der Ort, an dem Beobachtungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen eine neue Form finden.
